Fantreff 2004

Der OSWFC-Fantreff 2004

Wie schon in den Jahren zuvor gab es auch 2004 wieder ein OSWFC-Fantreff. Dieses Mal fand es aber wegen der Jedi-Con erst an Pfingsten statt.

Bereits bei der Ankunft am Conhaus hatte ich wieder ein Dejá-vu, denn die üblichen Verdächtigen saßen auf der Holzbank neben dem Eingang und „lauerten“ auf den nächsten Ankömmling, um diese(n) wie üblich herzlich zu begrüßen. Endlich trifft man mal wieder alte Bekannte, mit denen man das restliche Jahr nur telefoniert oder in Mailkontakt ist.

So nach und nach sind dann bis Abend fast alle Conteilnehmer gekommen, bis auf einige Nachzügler, die erst ab Freitag Zeit hatten.

Nachdem jedem sein Zimmer zugewiesen war und Tonnen von Gepäck und Rüstungen verstaut waren, gab es am Abend als Gemeinschaftsessen selbst gemachte Pizza, die von Robert, Maria und Michael mit viel Fleiß gebastelt wurde. Nach der großen Rebellen- und Imperialenfütterung gab es dann die obligatorische Begrüßung, die von Michael Schwidefsky dieses Jahr, ähm, nun ja prägnant und kurz, aber rhetorisch einwandfrei gehalten wurde. Nachdem alles an Programm und Regeln für die nächsten Tage geklärt war, haben wir nach anfänglichen Verkabelungsschwierigkeiten und Kompatibilitätsproblemchen (oder auf gut Deutsch: was`für `n Scheiß is des, warum klappt`s net) noch einige Fanfilme angesehen. Im Anschluss daran verzogen sich dann doch einige müde Krieger ins Bett, bzw. lümmelten sich noch ein paar Stunden im angenehmen Kaminzimmer vor den brutzelnden Scheiten.

Die nächsten Tage wurden mit diversen Star Wars-Tabletop-, Uno- und anderen Gesellschaftsspielschlachen verbracht.

Auf dem Rasen fanden wieder diverse Lichtschwertkämpfe statt. Das sonnige Wetter veranlasste uns auch, die meisten Aktivitäten eher nach draußen zu verlagern: mit Federballspielen, fußballähnlichen Aktivitäten und Spazieren gehen, oder einfach in der Sonne sitzen. Die Abende verbrachte man traditionell, nach dem Kochen in diversen Kochgruppen, vor dem Kamin, oder sah sich gemeinsam Fanfilme an.

Am Samstag fielen Robert Eiba und mehrere Tagesbesucher auf der Con ein und wer wollte, konnte sich über das Neueste im Club informieren. An diesem Tag zogen auch einige der Conteilnehmer ihre beeindruckenden, mitgebrachten Kostüme an und es gab eine nette Fotosession, sozusagen zwischen Mittelalter, einem aufgeblasenen Nemo und den Sturmtruppen. Thorsten hatte uns die Tage zuvor schon in die Künste der mittelalterlichen Gaukler beeindruckend mit seinem Feuerspucken eingeführt.

Am Abend fuhr dann eine größere Gruppe in das „hochmoderne“ Dorfkino um sich den neusten Ökokracher „The Day after tomorrow“ von Roland Emmerich anzutun. Erschüttert kamen dann die Überreste dieser Expedition von diesem besonderen Kinoerlebnis zurück (Leinwände, Ausstattung und Sound dieses Kinos haben wir wirklich etwas atemberaubendes dort oder verwechsle ich das jetzt mit altertümlich?). Die Frage stellte sich danach, warum war der Film so bewegend? Aufgrund seiner „perfekten“ Story oder der „grandiosen“ Dialoge. Wie dem auch sei, eben ein echter Emmerich.

Zwar hatten wir geniales, sommerähnliches Wetter, doch leider hatten wir aufgrund eines Missverständnisses dieses Jahr keinen Con-Marsch (Anm. 2005 gibt es dafür wieder ein schönes Geländespiel). Aber dennoch hat sich ein verwegenes, wagemutiges Grüppchen um Andreas Reinisch (Vader) am Sonntag geschart, und sich bereitwillig entschlossen, an einem sommerlichen, schwülwarmen Pfingstsonntag eine kleine Reise in die Vergangenheit zu machen: Wir sind nämlich zum berühmt, berüchtigten Karlshof gefahren, wo uns der ortskundige Veteran und Überlebende Vader aus der guten alten Conzeit berichtete (Anm. vor mittlerweile fast 20 Jahren haben dort mehrere der ersten ESWFC-Cons stattgefunden). Danach haben wir dann noch 2 schöne Burgruinen in der Nähe besucht, die schon als Kulisse für den berühmt-berüchtigten und wohl vergessenen Trekwars-Fanfilm 1990 herhalten durften. Das Abschlussessen fand wieder bei dem guten Griechen in Nördlingen statt.

Der letzte Tag: verregnet, trist und grau! Heute hieß es leider Abschied nehmen und unser normales, unspektakuläres Leben hatte uns wieder, schnief.

Wie die Jahre zuvor, war der OSWFC-Fantreff auch dieses Jahr wieder ein gemütlicher Fanaustausch, das jetzt mittlerweile schon mehrere Generationen vereint. Zwar ohne großes Programm, dafür aber völlig hektikfrei und mit viel viel Spaß. Es wurden wieder alte Freundschaften und Kontakte erneuert und neue geschlossen! Und darum geht es schließlich bei dieser Art von Con.

Auf das wir uns nächstes Jahr wieder sehen!

Regina